Altered Books

Unter dem Namen „Altered Books“ (ein deutsches Wort, z.B. „Änderbücher“, hat sich nicht eingebürgert) ist eine wunderbare neue Kunstform entstanden, in der man alle Register ziehen kann. Man nimmt ein altes Buch – natürlich kein „antik“-altes, sondern ein alt-altes – und gestaltet es neu. Bisher gibt es von mir:

– ein Altered Book über meine Indienreise
– die Dokumentation eines Collagraphie-Kurses
– ein Arbeitsbuch in Altered-Book-Form zu einem Art Quilt, der sich gleichzeitig mit Gutenbergbibeln und der Londoner Stadtautobahn „M 25“ beschäftigt. Bei diesem Buch geht es nicht so sehr um die Erstellung repräsentativer Seiten, sondern vor allem um das Festhalten von Experimentier-Ergebnissen. Ihr wisst schon: „Glaube nie, du wüsstest morgen noch, wie du es heute gemacht hast“. Arbeitsproben in ein altes Buch zu kleben kann ein guter Einstieg ins Thema Altered Books sein. Man ist dann auch eher geneigt, weniger gelungene Experimente in ein solches Buch einzukleben als etwa in ein blütenweißes Skizzenbuch.