Ein ganz wundervoller Weg ins freie Sticken ist die Nähmaschine. Von vielen Handstickerinnen und -quilterinnen wird sie sehr zu unrecht verschmäht. Manche behaupten gar, Maschinensticken sei keine Handarbeit. Aber meine eigenen Erfahrungen sind andere. Das ruhige, gestaltende Arbeiten an der Nähmaschine kann sehr meditativ sein, darüber hinaus erfordert es sehr wohl die Arbeit mit ruhiger und geschickter Hand. Vor allem aber macht es ganz, ganz großen Spaß und schnelle Ergebnisse sind - wie ich finde - auch nicht zu verachten!
Dadurch, dass man nicht so lange an einer Arbeit sitzt, gibt es die Möglichkeit, besonders vieles auszuprobieren, in Serien zu arbeiten und die verschiedensten Techniken, in Verbindung mit neuen Materialien, ausgiebig zu erforschen.
Besonders faszinierend ist auch die Kombination aus Hand- und Maschinen- sticken. Man kann sich spannende Untergründe erarbeiten und diese dann mit Handsticktechniken weiter entwickeln, mit Goldwork, Nadelfilzen und Perlen ganz besondere Akzente setzen. Ich bin sehr gespannt, was ich noch alles entdecken werde. Mitte 2007 habe ich in Great Missenden bei Pamela Watts ein City-and-Guildes-Zertifikat im freien Maschinensticken gemacht und besuche immer mal wieder einen Kurs bei ihr. Sie ist umwerfend! Deshalb habe ich auch ein Garn nach ihr genannt "Helipam", das ist ihr Spitzname.

Der Stoff ist handgefärbt (mein schönster ...!)
Die Blüten wurden auf wasserlöslichem Vlies gearbeitet.


Maschinenstickerei auf wasserlöslichem Vlies,
mit handgefärbter, handgesponnener Seide
Metallic-Garn nehme ich nur von Superior, denn dieses reißt nie!
Erhältlich bei www.patchworld4you.de

Applikation Seide auf Leinen